El Ciudadano
Originalbeitrag: “Terminemos con esta crueldad”: Cámara define este lunes si Chile pone fin a las carreras de galgos
Die Diskussion über die Zukunft der Windhunde in Chile erreicht am Montag einen entscheidenden Moment. Der Nationalkongress wird über den Gesetzentwurf (Bericht 15387-12) abstimmen, der das Verbot von Windhundrennen vorschlägt und gleichzeitig eine alternative Initiative prüft, die darauf abzielt, diese Aktivität zu regulieren und zu legalisieren.
Die Abstimmung bringt zwei grundlegend unterschiedliche Ansichten aufeinander. Einerseits gibt es diejenigen, die argumentieren, dass die Rennen eine Form von Tiermissbrauch und -ausbeutung darstellen, die endgültig beendet werden muss. Andererseits stehen Befürworter, die für die Fortführung unter einem regulierenden Rahmen eintreten. Tierschutzorganisationen sind sich jedoch einig, dass die Diskussion weit über eine einfache Gesetzesänderung hinausgeht: Es geht darum, ob Tiere weiterhin als Wettkampfobjekte behandelt oder ob der Staat klare Grenzen gegenüber einer Praxis setzen wird, die ihrer Meinung nach mit dem Wohl der Tiere unvereinbar ist.
In den Stunden vor der Abstimmung hat die bekannte Schauspielerin Gabriela Hernández ihren Appell zur Annahme des Verbots verstärkt. In einem in sozialen Medien verbreiteten Video sagte sie: „Beenden wir diese Grausamkeit gegenüber den Tieren, insbesondere gegenüber den Windhunden“.
Zusammen mit dem Video schrieb die Schauspielerin: „Chile hat die perfekte Gelegenheit, die Windhundrennen endgültig abzuschaffen. Es ist kein Laune: Tiere sind kein Geschäft und kein Vergnügen, und noch weniger sollten sie mit Steuergeldern finanziert werden. Weichenste Entscheidung im Nationalkongress stehen bevor. Jetzt ist der Moment, um echten Schutz für die Windhunde zu fordern“.
Die Abstimmung am Montag ist das Ergebnis jahrelanger Bemühungen. Verschiedene Initiativen, die auf ein Verbot der Windhundrennen abzielen, wurden im Kongress oft abgelehnt oder aufgeschoben, während Länder wie Argentinien, Uruguay und verschiedene Regionen Brasiliens bereits Fortschritte in deren Abschaffung gemacht haben.
Befürworter des Verbots argumentieren, dass hinter den Wettkämpfen eine Realität verborgen bleibt, die selten auf der Rennbahn sichtbar wird. Tausende von Windhunden werden erschöpfenden Trainings, Gefangenschaft, Doping und körperlichen Anforderungen unterzogen, die zu schweren Verletzungen und sogar zum Tod führen. Hunde, die nicht die erwartete Leistung erbringen, werden oft als nutzlos verworfen oder einfach ausgesetzt, Leben wird zu einem austauschbaren Teil eines Zirkus, dessen Ziel nur Wettkampf und Wetten ist.
Der ehemalige Abgeordnete Félix González, einer der Parlamentarier, die das Projekt während ihrer Legislaturperiode vorangetrieben haben, warnte bereits, dass der Fortschritt der Initiative nicht nur von ihrer Diskussion auf der Gesetzesagenda abhängt, sondern auch vom Engagement der Exekutive und dem Druck der Bürger, um eine erneute Verschiebung zu verhindern.
Von Galgo Libre wird zudem betont, dass das Argument der Tradition nicht zur Rechtfertigung tierischen Leidens verwendet werden kann.
„Die mit den Rennen verbundenen Gemeinschaften haben mit Ablehnung und Feindseligkeit reagiert und versuchen die Idee zu installieren, dass es ein ‚kulturelles Recht‘ ist. Dennoch hat die Gesellschaft als Ganzes überwältigende Unterstützung für das Verbot geäußert, da sie der Meinung ist, dass ‚Tradition‘ nie Missbrauch oder Ausbeutung rechtfertigen kann“, sagte zuvor Daniel Pacheco, Sprecher der Organisation.

Die Entscheidung, die der Nationalkongress am Montag trifft, wird nicht nur die Zukunft der Windhundrennen bestimmen. Sie wird auch den Platz definieren, den Chile in einer weltweit an Bedeutung gewinnenden Diskussion einnehmen möchte: ob Tiere weiterhin für Unterhaltung und Geschäfte verwendet werden dürfen, wenn dies mit Leiden und Ausbeutung einhergeht.
Für Tierschutzorganisationen bedeutet die Regulierung von Rennen, eine Aktivität am Leben zu erhalten, deren Logik vom Leistungsvermögen der Hunde abhängt und somit von der Aussonderung derjenigen, die nicht mehr nützlich sind. Das Verbot hingegen stellt das endgültige Ende eines Modells dar, das sie für unvereinbar mit einer Gesellschaft halten, die Bemühungen zum Schutz von Tieren vortäuscht.
Am Montag liegt die Verantwortung bei den Abgeordneten. Jede Stimme wird eine Bedeutung haben, die weit über eine gesetzgeberische Debatte hinausgeht: Sie wird bestimmen, ob der Kongress beschließt, eine seit Jahren von Tierschutzorganisationen angeprangerte Praxis zu beenden oder ob er sich für eine Fortsetzung einer Diskussion entscheidet, die für Tausende von Windhunden mehr Zeit in Gefangenschaft, Ausbeutung, Verletzungen und Aussetzung bedeutet. Die parlamentarische Geschichte wird diese Entscheidung festhalten, doch die ersten, die mit den Konsequenzen konfrontiert werden, sind die Tiere, die heute auf echten Schutz und nicht auf eine weitere Verschiebung warten.
La entrada «Beenden wir diese Grausamkeit»: Entscheidung des Parlaments am Montag über das Verbot von Windhundrennen in Chile se publicó primero en El Ciudadano.
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