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Chile erreicht am 7. Mai erneut den ökologischen Overshoot – wieder führendes Land in Lateinamerika

El Ciudadano

Originalbeitrag: Chile entra en sobregiro ecológico el 7 de mayo y nuevamente es el primer país de la región en alcanzarlo


Am Donnerstag, den 7. Mai, wird Chile erneut in den ökologischen Overshoot eintreten, zehn Tage früher als 2025 und führt zum siebten Jahr in Folge diese besorgniserregende «Marke» in Lateinamerika an.

Die internationale Organisation WWF erinnerte daran, dass «der Ökologische Overshoot-Tag von der Global Footprint Network (GFN) geschätzt wird und das Datum anzeigt, an dem, wenn die gesamte Menschheit so leben würde wie in Chile, die natürlichen Ressourcen erschöpft wären, die der Planet in einem Jahr regenerieren kann».

«Somit wären für einen Lebensstil wie den der Chilenen 2,9 Erden nötig», fügten die Umweltschützer hinzu.

Ricardo Bosshard, Direktor von WWF Chile, erklärte, dass «Indikatoren wie der ökologische Overshoot nicht jedes Detail der Realität erfassen, aber sie gehören zu den robustesten verfügbaren Annäherungen, um die Trends zu verstehen. Und was sie zeigen, ist eindeutig: Wir machen zunehmenden Druck auf die Ökosysteme, in einem Kontext, in dem die Natur Grenzen hat.»

«Chile hat seit Jahren einen ökologischen Overshoot, bevor die Hälfte des Jahres erreicht ist, was kein bloßes statistisches Detail, sondern ein Alarmzeichen ist, das die Gesellschaft als Ganzes mobilisieren sollte. Wir müssen weiterhin im Naturschutz aktiv werden, Maßnahmen zur Minderung und Anpassung an den Klimawandel ergreifen und die Verschmutzung reduzieren», betonte Bosshard.

Wie der Overshoot pro Land geschätzt wird

In einem weiteren Kontext betrachtet, zeigen die Daten der GFN für 2026, dass Chile nur von Kanada (8. März) und den Vereinigten Staaten (14. März) beim frühesten ökologischen Overshoot auf kontinentaler Ebene übertroffen wird.

Zusätzlich zu diesem unglücklichen Ereignis berechnet die GFN auch einen ergänzenden Indikator, den Defizitag, der das Datum angibt, an dem die Einwohner eines Landes bereits die natürlichen Ressourcen verwendet haben, die die Natur und die Ökosysteme des Landes nachhaltig über ein ganzes Jahr regenerieren können.

Dies ist der Zeitpunkt im Kalender, an dem die ökologische Fußabdruck des Landes seine eigene Biokapazität zu überschreiten beginnt. Im Fall von Chile wird der Defizitag am 27. September sein, wenn das Land alle Ressourcen aufgebraucht hat, die seine eigenen Ökosysteme im Jahr regenerieren können.

«Es ist der Moment, in dem die interne ökologische Fußabdruck die nationale Biokapazität übersteigt, die aus Wäldern, Küstengebieten, Feuchtgebieten und produktiven Böden besteht. Den Rest des Jahres, bis zum 31. Dezember, wird dies auf Kosten der Erschöpfung eigener natürlicher Ressourcen oder durch die Einfuhr von Biokapazität aus anderen Ländern gedeckt: Nahrung, Materialien, Energie», erklären die WWF-Vertreter.

Für Ricardo Bosshard ist diese Unterscheidung besonders relevant in einem Kontext des wachsenden globalen Overshoots, wo der Wettbewerb um natürliche Ressourcen intensiver wird und Länder, die Biokapazität importieren, zunehmend den Instabilitäten der globalen Märkte und den Folgen des Klimawandels ausgesetzt sind.

«Für Chile bedeutet der Fortgang bei der Wiederherstellung von Ökosystemen, nachhaltiger Fischereiwirtschaft, Dekarbonisierung der Wirtschaft, naturnahen Lösungen und effektiver Schutzgebietsverwaltung nicht nur eine Umweltverantwortung, sondern auch eine Voraussetzung für die Sicherheit und Resilienz des Landes auf lange Sicht», schloss der WWF-Vertreter in Chile.

El Ciudadano

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Mayo 4, 2026 • 2 horas atrás por: ElCiudadano.cl 19 visitas 2064071

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