El Ciudadano
Originalbeitrag: 12 y 13 de mayo de 1903: La masacre de la huelga portuaria en Valparaíso que dejó más de 100 trabajadores muertos
Bessere Löhne, angemessene Arbeitszeiten, eine Begrenzung des Gewichts von Lasten und Säcken, längere Mittagspausen und die Einführung einer ‘Registrierung’, um nur niedergelassene Dockarbeiter zu beschäftigen, waren die anfänglichen Forderungen der Hafenarbeiter der britischen Pacific Steam Navigation Company (PSNC) in Valparaíso. Diese Beschwerden wurden einen Monat vor dem Ausbruch eines der brutalsten Massaker des chilenischen Militärs gegenüber seinen eigenen Landsleuten geäußert.
Die Tragödie bleibt im sozialen Gedächtnis des Landes als Erinnerung an „die soziale Sensibilitätslosigkeit und die politische Repression, mit der die nationale Oligarchie auf das tiefe Arbeiterunwohl reagierte, das durch die Dekadenz ihrer bereits sehr prekären Lebensbedingungen geschürt wurde“, sagt der Historiker Felipe Portales, der 2018 eine dokumentierte Erzählung dieser Geschichte veröffentlichte, die nicht vergessen werden sollte.
Der Text, ursprünglich in der inzwischen verstorbenen Zeitschrift Punto Final veröffentlicht, wurde anschließend von dem Portal El Porteño reproduziert. Darin werden erschütternde Details über die militärische Repression offenbart, die mehr als 100 Tote und mehrere Hundert Verletzte in der Hafenstadt hinterließ.
„Wenig Polizei oder Menschen aus einkommensstarken Schichten wurden verletzt und niemand getötet, aber die leblosen Körper von Arbeitern, manchmal enthauptet, lagen verstreut in den Straßen und Hügeln Valparaísos“, berichtet der Historiker über dieses dunkle Kapitel der chilenischen Geschichte, in das auch die Zeitung El Mercurio von Valparaíso verwickelt war, deren Angestellte auf die Streikenden schossen und sieben von ihnen töteten.
In dieser Hinsicht betont Felipe Portales in seinem Text, dass die soziale Sensibilitätslosigkeit der Oligarchie und ihr Wille, die grausamsten und blutrünstigsten Mittel einzusetzen, um „die Ordnung aufrechtzuerhalten“, durch das Massaker in Valparaíso widersprüchlicherweise gestärkt wurden.
„Auf diese Weise wurden in den folgenden Jahren weitere schreckliche Massaker gegen die Arbeiterklasse verübt: Santiago 1905; Antofagasta 1906; und das grauenvollste von allen im Jahr 1907: das Massaker von der Schule Santa María in Iquique“, betont der nationale Historiker. Lesen Sie den vollständigen Text von Felipe Portales HIER.
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Foto Portada: Archivo Memoria Chilena
La entrada Die Massaker der Hafenstreik in Valparaíso vom 12. und 13. Mai 1903: Über 100 Arbeiter starben se publicó primero en El Ciudadano.
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