El Ciudadano
Originalbeitrag: Donald Trump es calificado de “Calígula” por analistas internacionales: Colapso y decadencia del imperio de Estados Unidos
Eine wachsende Meinung unter Politologen und Historikern beschreibt den römischen Kaiser Caligula als die genaueste analytische Linse, um das zweite Mandat von Donald Trump zu verstehen.
Kolumnisten der Financial Times und Akademiker von Harvard, wie Iscánder Santana im Diario Libre zitiert, diskutieren nicht mehr die Relevanz der Analogie, sondern deren alarmierende Tragweite. Der Vergleich geht über die bloße Persönlichkeit hinaus und erklärt ein System, in dem Macht ohne Grenzen ausgeübt wird, wobei der Wille des Präsidenten mit dem nationalen Interesse verwoben ist.
Der historische Parallelismus gründet sich auf der Verwandlung der Politik in ein permanentes Spektakel. Luis Ángel Hierro, Professor an der Universität Sevilla, beschreibt eine „caligulanische Abdrift“, bei der jede Exekutivanordnung und territoriale Bedrohung, wie die Annexion Grönlands oder die Angriffe auf den Iran ohne Rücksprache mit dem Kongress, darauf abzielt, die Bürgerreaktion zu erschöpfen. Das Chaos ist kein Nebeneffekt, sondern die Regierungsweise, um die Institutionen zu entleeren, ähnlich dem Kaiser, der den römischen Senat erniedrigte.
Die militärische Operation in Venezuela und die koordinierten Angriffe mit Israel auf iranische Ziele, die in völliger Intransparenz durchgeführt werden, veranschaulichen die wirkliche Gefahr, die Santana aufzeigt: ein autoritärer Führer mit Zugriff auf die formidable militärische und nukleare Macht der Geschichte. Im Unterschied zu Caligula verfügt Trump über interkontinentale Raketen und ein Arsenal, das den Planeten vernichten kann, was die Machtunterschiede nicht graduell, sondern eher von der Art her macht.
Marcelo Colussi vertieft das soziologische Profil, indem er Studien von Harvard zitiert, die darauf hinweisen, dass 21 % der amerikanischen CEOs klinische psychopathische Merkmale aufweisen, die notwendig sind, um einen Krieg zu erklären oder ein Krankenhaus zu bombardieren. Colussi bezeichnet Trump als einen „verurteilten Straftäter“, der die Präsidentschaft in völliger Unregelmäßigkeit ausübt, nachdem er die Richter entlassen hat, die gegen ihn wegen des Angriffs auf das Kapitol ermittelten.
Der systematische Angriff auf die Institutionen ist ein weiteres zentrales Thema. Laut Santana ist der Versuch, das Justizministerium zu nutzen, um Demokraten im Kongress wegen „Aufruhr“ zu verfolgen, keine Exzentrizität, sondern die Kriminalisierung der Opposition. Für lateinamerikanische Analysten ist diese Abdrift erschreckend vertraut, jedoch mit einem entscheidenden Unterschied: Nun ist es das mächtigste Land der Welt, das einen Weg der Machtkonzentration und der Geringschätzung des Rechtsstaates beschreitet.
Die kognitive Gesundheit des Mandatsträgers wird ebenfalls in Frage gestellt. Hierro warnt in Público.es, dass Trumps Reden, reduziert auf einfache Sätze wie „das Ehrenamt von Kuba zu haben“, auf einen signifikanten kognitiven Abbau hindeuten könnten. Dies wird ergänzt durch seine Megalomanie, die sich in der Prägung von Goldmünzen mit seinem Konterfei und der Benennung seines symbolischen Pferdes zeigt, ein Gestus, den moderne Historiker nicht als Wahnsinn, sondern als höchste Erniedrigung der Legislative umdeuten.
Inzwischen steht das Imperium vor einer Krise der Legitimität. Marcos Roitman Rosenmann erinnert in der La Jornada von Mexiko, dass sowohl Caligula als auch Nero die Staatskassen leerten und Sündenböcke benannten, genau wie Trump Einwanderer oder „demokratische“ Richter beschuldigt. Der Unterschied heute ist die globale Komplizenschaft: von Ursula von der Leyen bis Netanyahu legitimieren sie seine Bombardements, während Inflation und Verarmung die amerikanische Bevölkerung treffen, in einer klaren Analogie zum Niedergang des Römischen Reiches.
Die abschließende Frage, die all diese Analysen durchzieht, reicht von ABC Australien bis Diario Libre: Wird die amerikanische Demokratie diese Prüfung bestehen? Wie Santana schlussfolgert: Wenn die mächtigste Demokratie der Erde in die Hände eines neuen Caligula fallen kann, dann ist kein System wirklich sicher. Das Schreckensspektakel und die Politik des Chaos scheinen das Vorzeichen für den Fall des gegenwärtigen Imperiums zu sein.
La entrada Donald Trump: Ein moderner Caligula und der Niedergang des US-Imperiums se publicó primero en El Ciudadano.
completa toda los campos para contáctarnos