El Ciudadano
Originalbeitrag: «Edmundo»: Obra sobre la primera persona fallecida por VIH/Sida en Chile vuelve a la cartelera teatral
„Edmundo“ ist ein künstlerisch-biografischer Monolog, der das Leben des Regisseurs, Dramatikers und Performers Ernesto Orellana mit dem ersten Patientennamen, der in Chile mit HIV/AIDS diagnostiziert wurde – dem Professor Edmundo Rodríguez – verwebt. Diese Co-Produktion zwischen Teatro Sur, Centro Cultural GAM und dem Gesundheitsministerium stellt eine eindrucksvolle Reflexion dar.
Das Stück, das anlässlich des 40. Todestages von Edmundo Rodríguez – der ersten Aidsopfer in Chile, das am 22. August 1984 verstarb – aufgeführt wird, kehrt mit einer einzigen Vorstellung auf die Bühne zurück, Teil des Festivals für darstellende Kunst und sexuelle Abweichungen „Desviaciones“, bevor eine internationale Tournee durch verschiedene Städte Spaniens beginnt.
In der Inszenierung wird der Körper des Performers in einem weißen Quadrat als Raum für Trauer, Forschung und Widerstand präsentiert. Dokumente, Klanglandschaften und audiovisuelle Inhalte bilden eine polyphone Dramaturgie, die Stimmen aus der Vergangenheit und Gegenwart vereint.
„Edmundo“ verdeutlicht, dass die Geschichte von HIV/AIDS nicht im Archiv verweilt: Sie ist eine offene Wunde, die weiterhin unser Leben herausfordert.
Ernesto Orellana betont, dass die Fortsetzung und erneute Aufführung dieses Werkes, besonders in Cerro Navia, das Hauptziel des Festivals widerspiegelt: Themen von dringlicher Relevanz in andere Regionen zu bringen, um den Dialog und den Fluss von Informationen zu fördern. Zudem besteht die Notwendigkeit, eine umfassende Sexualerziehung zu thematisieren, die der chilenische Staat weiterhin ablehnt.
„Edmundo“ ist nicht nur ein Gedächtnisrahmen. Es ist eine sexuell-politische Metapher, die die gegenwärtige, konservative Haltung in der Gesellschaft konfrontiert, die sich weigert, öffentlich über Sexualität und Homosexualität zu sprechen“, fügt der Regisseur hinzu.
Ein weiteres Highlight des Festivals „Desviaciones“ in Cerro Navia wird ein Ausschnitt aus dem Tanzstück „VI(H)DA“ des Choreografen und Performers Kevin Magne sein.
Diese Performance entfaltet eine intime, chemische und ozeanische Landschaft, in der Erinnerung, Begierde und Fiktion miteinander verknüpft sind, um die positiveren Erfahrungen umzugestalten. Der Körper wird als virales Territorium präsentiert, ein Raum, in dem Verletzlichkeit, Freude und Kraft miteinander koexistieren.
Durch Bewegung und Präsenz verschiebt dieses Werk die Krankheitserzählungen hin zu einer radikalen Bekräftigung des Lebens und regt dazu an, nicht nur darüber nachzudenken, wie man nicht stirbt, sondern auch, wie man lebt. In diesem Akt erscheint der seropositiv Körper als empfindliches Archiv von Affekten, Erfahrungen und Widerständen.
„Edmundo“ wird am Samstag, den 2. Mai um 18:30 Uhr in der Casa de las Culturas, den Künsten und Wissenschaften „Violeta Parra“ in Cerro Navia, Mapocho 2370, aufgeführt. Vor dieser Vorstellung wird der Bühnenkünstler Kevin Magne um 18:00 Uhr an demselben Ort mit einer Performance zu den Erfahrungen von HIV auftreten. Das Gesamtprogramm richtet sich an Personen über 16 Jahren.
Alle Informationen zum Festival „Desviaciones 2026“ sind auf der Website desviaciones.cl und in den sozialen Medien des Festivals @desviacionesfestival sowie von Teatro Sur @teatrosur.chile verfügbar.
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La entrada „Edmundo“: Theaterstück über die erste Person, die in Chile an HIV/AIDS starb, kehrt zurück auf die Bühne se publicó primero en El Ciudadano.
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