El Ciudadano
Originalbeitrag: Caso Calisto se agranda: Fiscalía abre arista por soborno mientras se acerca audiencia de desafuero
Der Fall, der den Senator Miguel Ángel Calisto betrifft, nimmt immer größere Ausmaße an, da aus einer ursprünglich auf einen mutmaßlichen Steuerbetrug fokussierten Untersuchung—für die die Staatsanwaltschaft bereits eine Strafe von 12 Jahren Haft fordert—ein weit komplexerer juristischer Rahmen entstanden ist.
Die Entscheidung, die am 8. Mai von dem Chefankläger von Coyhaique, Luis Contreras, getroffen wurde, sieht vor, eine Reihe von Indizien, die auf das Verbrechen der Bestechung hinweisen, von der Hauptakte abzutrennen. Diese Maßnahme erweitert nicht nur den Anklageumfang, sondern stellt auch die Figur des ehemaligen regionalen Staatsanwalts von Aysén, Carlos Palma, erneut ins Rampenlicht, der bereits in früheren Fällen wegen der Weitergabe vertraulicher Informationen erwähnt wurde.
Der Auslöser für diese neue Ermittlungsrichtung war kein Zufallsfund, sondern basierte auf den Aussagen der ehemaligen parlamentarischen Berater Carla Graff und Ronald Cárcamo, die entscheidend dazu beigetragen haben, dass die Staatsanwaltschaft diese Spur verfolgt. In der letzten Anhörung zur Wahrung der Garantien erklärten beide ehemaligen Mitarbeiter von Calisto, sie hätten Informationen über ein Netzwerk von irregulären Zahlungen geliefert. Die Hypothese der Staatsanwaltschaft besagt, dass diese Mittel letztendlich dazu dienten, den Abschluss oder die Deaktivierung der Ermittlungen zu beeinflussen, die den Parlamentarier betrafen, einschließlich des Verfahrens, das heute die Bitte um Immunitätsaufhebung motiviert.
Außerdem wird angegeben, dass die erhaltenen Gelder nicht für die Aufgaben, für die sie angestellt wurden, verwendet wurden, sondern auf völlig andere Zwecke umgeleitet worden seien, was der Anklage eine weitere Komplexitätsschicht hinzufügt, wie El Mostrador berichtet.
Die Reaktion der Verteidigung ließ nicht lange auf sich warten. Der Anwalt César Ramos bezeichnete in Erklärungen an Radio Biobío die Vorwürfe als „absolut falsch“ und übte scharfe Kritik am Verfahren der Staatsanwaltschaft.
Ramos argumentierte, dass die Aussagen von Mitangeklagten stammen, die durch ihre Zeugenaussagen prozessuale Vorteile erlangen wollen, was die Solidität der neuen Anklage in Frage stellt. Gleichzeitig kritisierte er den Zeitpunkt, zu dem diese Informationen hinzugefügt wurden, und stellte fest, dass die Verteidigung erst nach Abschluss der Untersuchung wegen Steuerbetrug und nach Einreichung der formellen Anklage Kenntnis davon erlangte. Diese Situation, so der Jurist, habe eine Schutzlosigkeit geschaffen, die es ihnen unmöglich machte, rechtzeitig Maßnahmen zu ergreifen, um den Aussagen der ehemaligen Berater entgegenzuwirken.
Dieses neue juristische Kapitel bringt den Senator in eine politische und rechtliche Zwickmühle von höchster Spannung. Auf kurze Sicht muss Calisto der Anhörung zur Immunitätsaufhebung gegenübertreten, die von der Staatsanwaltschaft beantragt wurde, ein Prozess, der entscheiden wird, ob er strafrechtlich verfolgt werden kann. Die Entscheidung der Minister des Obersten Gerichtshofs, die die Beweislage prüfen müssen, wird nun noch komplexer durch das Auftreten dieses neuen Delikts. Gleichzeitig wirft der Schatten des ehemaligen Staatsanwalts Carlos Palma erneut Fragen zu möglichen Schutznetzwerken oder Komplizenschaften im Justizsystem auf, insbesondere nach seiner vorherigen Anklage wegen der Weitergabe vertraulicher Informationen, die mit dem Anwalt Luis Hermosilla in Verbindung stehen.
Derzeit verhält sich die Staatsanwaltschaft weiterhin zurückhaltend bezüglich des prozessualen Charakters der Beteiligten in dieser neuen Richtung der Bestechung. Was jedoch offensichtlich geworden ist, ist, dass die Ermittlungen gegen Calisto in eine Phase ständiger Expansion eingetreten sind, in der jede neue Aussage und jedes Beweismittel den gerichtlichen Druck gegen ihn erhöht.
La entrada Erweiterung im Fall Calisto: Staatsanwaltschaft eröffnet Ermittlungen wegen Bestechung vor Anhörung zur Immunitätsaufhebung se publicó primero en El Ciudadano.
completa toda los campos para contáctarnos