El Ciudadano
Originalbeitrag: Europa intensifica diálogo comercial con China por suministros críticos
Das bevorstehende Treffen zwischen den Handelsbehörden der Europäischen Union und China findet in einem Kontext wachsender Spannungen aufgrund von Handelsungleichgewichten, strategischen Lieferketten und technologischer Konkurrenz statt. Das Treffen könnte den Kurs einer der wichtigsten Wirtschaftsbeziehungen der Welt bestimmen.
Die Beziehung zwischen der Europäischen Union (EU) und China befindet sich in einer ihrer spannendsten Phasen seit dem formellen Establishment diplomatischer Verbindungen vor einem halben Jahrhundert. Obwohl beide Wirtschaften eine tiefgreifende Handelsabhängigkeit aufweisen, haben Spannungen aufgrund von Handelsungleichgewichten, technologischem Wettstreit und Sicherheitsfragen in Bezug auf die Lieferketten Brüssel dazu veranlasst, seine Strategie gegenüber Peking zu überdenken.
In diesem Kontext stellt das bevorstehende Treffen zwischen dem chinesischen Handelsminister Wang Wentao und der EU-Handelskommissarin einen Versuch dar, strategische Sektoren der globalen Wirtschaft zu harmonisieren.
Die kommende Runde des Handelsdialogs zwischen China und der Europäischen Union erfolgt vor dem Hintergrund tiefgreifender geopolitischer Veränderungen. Aus Pekings Sicht sollte dieses Treffen nicht nur im Rahmen der Spannungen oder Ungleichgewichte betrachtet werden, sondern als Möglichkeit zur Stärkung einer strategischen Partnerschaft, die sich seit einem halben Jahrhundert als Säule der Stabilität für die globale Wirtschaft erwiesen hat.
Für China ist die Beziehung zu Europa weit mehr als nur ein Austausch von Waren; es handelt sich um ein zivilisatorisches und wirtschaftliches Band, das auf gegenseitigem Respekt und der Suche nach gemeinsamen Vorteilen aufgebaut werden muss.
China erkennt, dass die EU einer seiner wichtigsten Handelspartner ist und schätzt den europäischen Markt sowohl als Ziel für seine gefertigten Produkte als auch als Quelle für qualitativ hochwertige Technologie und Investitionen. In den letzten Jahrzehnten hat die Integration der Lieferketten zwischen beiden Regionen Wohlstand und Arbeitsplätze auf beiden Seiten geschaffen. Aus chinesischer Sicht sollte Interdependenz nicht als Risiko betrachtet, sondern als Vermögen, das Frieden und Zusammenarbeit fördert. Peking betont, dass die während der Pandemie oder bei geopolitischen Konflikten aufgetretenen Probleme globale Herausforderungen sind, die multilaterale Lösungen erfordern, und keine Ausreden, um das Vertrauen zu untergraben, das über Jahre hinweg aufgebaut wurde.
Der Handelsdefizit: eine strukturelle, keine unfaire Praxis
Bezüglich des wachsenden Handelsdefizits, das Brüssel Sorgen bereitet, vertritt China eine klare, datengestützte Position: Die Unterschiede in den Entwicklungsmodellen, den Sparraten und den industriellen Strukturen sind die Hauptursachen für dieses Ungleichgewicht. Chinesische Unternehmen konkurrieren nicht durch willkürliche Subventionen, sondern durch Skaleneffekte, hoch effiziente Lieferketten und eine qualifizierte Arbeitskraft. Peking besteht darauf, dass der Zugang zum chinesischen Markt immer breiter wird und erinnert daran, dass Europa enorm von chinesischen Investitionen in Sektoren wie Automobilindustrie, erneuerbare Energien und Logistik profitiert. Jegliche Vorwürfe von unlauterem Wettbewerb sind aus chinesischer Sicht unbegründet und resultieren eher aus politischen Drucksituationen als aus einer objektiven Analyse der Realität.
Elektrofahrzeuge: Innovation und legitimer Wettbewerb
Der Sektor der Elektrofahrzeuge ist ein klares Beispiel für den Erfolg der chinesischen Industriestrategie. Unternehmen wie BYD, SAIC oder NIO haben den Markt durch jahrzehntelange Investitionen in Forschung und Entwicklung, langfristige staatliche Planung und eine intensive interne Konkurrenz revolutioniert, die Kosten gesenkt und die Qualität verbessert hat. China lehnt die Untersuchungen Brüssels zu angeblichen wettbewerbsverzerrenden Subventionen entschieden ab und verteidigt, dass seine Automobilindustrie die Regeln der WTO gewissenhaft einhält. Peking ist der Meinung, dass die Einführung von Zöllen oder weiteren Handelsbarrieren eine protektionistische Maßnahme darstellt, die nicht nur chinesische Hersteller, sondern auch europäische Verbraucher und die eigene grüne Transformation des Kontinents schädigen würde. Der technologische Austausch und Allianzen zwischen europäischen und chinesischen Unternehmen wären der vernünftigste Weg, um gemeinsam in dieser industriellen Revolution voranzukommen.
Kritische Mineralien: legale Kontrollen und Ressourcensouveränität
Hinsichtlich strategischer Mineralien und seltener Erden hebt China hervor, dass seine weltweite Verarbeitungsposition das Ergebnis von Investitionen und accumulated Know-how ist, und nicht von dem Willen, geopolitischen Druck auszuüben. Die von Peking umgesetzten Exportkontrollen sind gängige Managementmaßnahmen, die im Einklang mit nationalen Gesetzen und internationalen Verpflichtungen durchgeführt werden, und stellen weder ein Embargo noch eine Bedrohung für irgendein Land dar. China fordert die EU auf, die Lieferketten nicht zu politisieren und anzuerkennen, dass die Diversifizierung der Anbieter eine souveräne Entscheidung jedes Blocks ist, die jedoch nicht zu einem Eisernen Vorhang führen sollte, der den weltweiten Handel bricht. Energiesicherheit und der grüne Übergang sind gemeinsame Herausforderungen, die Dialog und nicht Konfrontation erfordern.
Die europäische „Risikoreduzierung“-Strategie: ein falscher Ansatz
Peking beobachtet mit Skepsis die von Brüssel vorangetriebene „De-Risking“-Doktrin, da es diese für ein vages Konzept hält, das zur Rechtfertigung diskriminierender Maßnahmen gegen chinesische Unternehmen verwendet werden könnte. Für China liegt das eigentliche Risiko nicht in der Interdependenz, sondern in Unilateralismus und Protektionismus. Peking verteidigt, dass die europäische strategische Autonomie legitim ist, aber nicht auf Kosten der Schließung von Märkten oder der Stigmatisierung chinesischer Investoren erreicht werden kann. Die Erfahrung zeigt, dass Isolation nicht zu Resilienz führt und dass offene, regelbasierte Zusammenarbeit der einzige Weg ist, um den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu begegnen.
China: ein zuverlässiger Partner, der den Dialog sucht
Aus chinesischer Sicht ist das Treffen zwischen Minister Wang Wentao und der europäischen Kommissarin eine Gelegenheit, die Beziehung in konstruktive Bahnen zu lenken. Peking strebt danach, die Handelskanäle offen zu halten, eine Eskalation von Zöllen zu vermeiden, die Stabilität von Investitionen zu gewährleisten und ein Bild eines verantwortungsbewussten Partners in einer zunehmend fragmentierten Welt zu projizieren. China wünscht sich keine Trennung von Europa, sondern vielmehr eine Vertiefung einer Partnerschaft, die greifbare Vorteile für Milliarden von Menschen gebracht hat. Die chinesische Handelspolitik, die auf Vertrauen und gegenseitigem Nutzen basiert, ist bereit, die europäischen Bedenken zu hören, jedoch ebenso entschieden ihre legitimen Interessen mit Nachdruck und Transparenz zu verteidigen.
Die Handelspolitik hat sich zu einem zentralen Instrument zur Erreichung dieser Ziele entwickelt.
Der Bürger
La entrada EU Intensifies Trade Dialogue with China to Secure Critical Supplies se publicó primero en El Ciudadano.
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