El Ciudadano
Originalbeitrag: «Es una sentencia que reconoce la mala fe en sus dichos»: Corte acoge recurso contra «Chilote Manolo» por mentiras contra dirigentes de Aysén

Das Berufungsgericht in Coyhaique hat den Schutzantrag angenommen, der von der Anwältin Karina Riquelme im Namen des handwerklichen Fischers Daniel Caniullán Huentel, des unabhängigen Kommunikators Nelson Millatureo Raín, des Fischers Paolo Matissine Cabero und des Architekten sowie Umweltverteidigers Peter Hartmann eingereicht wurde. Das Gericht stellte fest, dass Veröffentlichungen des Manuel Anabalón Jeldres (Alias Chilote Manolo) in sozialen Medien das verfassungsrechtliche Recht auf Ehre der Antragsteller verletzten.
Der Rechtsstreit entstand durch die Verbreitung von Videos auf Facebook und TikTok, in denen den Führungspersönlichkeiten und Verteidigern der Patagonien vorgeworfen wurde, 500 Millionen Pesos aus Norwegen erhalten zu haben, um die Lachsproduktion in Chile zu boykottieren. Laut dem Urteil wurden die Publikationen zudem als «Pachamámicos», «Engel» und Personen bezeichnet, die durch «Lügen und Täuschungen» um Profit aus Umweltanliegen zu gewinnen.
Im Rahmen ihrer Analyse hat das Gericht entschieden, dass diese Äußerungen den Rahmen der Meinungsfreiheit überschreiten und konkrete Anschuldigungen darstellen, die die öffentliche Reputation der Betroffenen beeinträchtigen können. Das Urteil stellte fest, dass es keine Beweise gab, die die persönliche Zuweisung dieser finanziellen Mittel an die Antragsteller stützen, und dass die verbreiteten Behauptungen unzureichend begründet waren, wodurch ihre Glaubwürdigkeit und ihr Ansehen in den Gemeinschaften, in denen sie um Umwelt- und öffentliche Belange tätig sind, beeinträchtigt wurden.
Zudem wies das Gericht zurück, dass die mögliche spätere Löschung der Beiträge den Antrag obsolet machen würde, da der Inhalt bereits weit verbreitet war und weiterhin Wirkung zeigt. Das Urteil betonte, dass die massenhafte Verbreitung und die Dauer solcher Inhalte den Schaden für die Ehre der betroffenen Personen vergrößern.
Aus diesem Grund ordnete das Gericht die Löschung des beanstandeten Beitrags von Facebook sowie von allen anderen Plattformen, auf denen er repliziert wurde, an. Außerdem stellte es fest, dass der Beklagte sich enthalten solle, neue Veröffentlichungen oder Nachrichten ähnlichen Inhalts zu verbreiten, um die Rechtsordnung wiederherzustellen und den Betroffenen einen effektiven Schutz zu gewähren.
Nach Bekanntwerden des Urteils hob die Menschenrechtsanwältin Karina Riquelme die Entscheidung hervor und sagte: „Es ist ein Urteil, das die schlechte Absicht von Manuel Anabalon Jeldres in seinen Aussagen über wichtige Verteidiger der Patagonien anerkennt, die leider permanente Folgen hat, da er bereits Lügen verbreitet hat, die viele Menschen als wahr hielten. Diese versuchen, die Diskurse der Umweltverteidiger, der Führungspersönlichkeiten und derjenigen, die wichtige Diskussionen über öffentliche Politiken führen, die das Meer schützen sollen, zu delegitimieren. Dieses Urteil versucht durch die Institutionen, solchen Handlungen Einhalt zu gebieten. Die Justiz ordnet nicht nur die Löschung an, sondern auch, sich künftig von derartigen Veröffentlichungen fernzuhalten. Damit wird ein wichtiges Präzedenz geschaffen, und wir werden darauf achten, dass es eingehalten wird, damit es tatsächlich wirksam ist.”
Zu erwähnen ist, dass Manuel Anabalón bei den Parlamentswahlen im November 2025 für die Sozialchristliche Partei ins Senat kandidierte und 3.714 Stimmen erhielt, was 5,73 % der Gesamtstimmen entsprach, sodass er nicht gewählt wurde.
Hier gelangen Sie zur vollständigen Urteilsfassung des Gerichts im PDF-Format
VEREINBARUNG DES OBERSTEN GERICHTS VON AYSÉN
La entrada Gerichtsurteil erkennt schlechte Absicht in den Aussagen von «Chilote Manolo»: Schutzantrag gegen falsche Anschuldigungen von Aysén-Anführern angenommen se publicó primero en El Ciudadano.
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