Globale Progressive Mobilisierung: Die progressive Linke versammelt sich in Barcelona

El Ciudadano

Originalbeitrag: Global Progressive Mobilisation: Izquierda progresista del mundo se reúne en Barcelona


Barcelona bereitet sich darauf vor, zum Zentrum der globalen politischen Mobilisierung der Linken zu werden. Am 17. und 18. April wird die Stadt die Globale Progressive Mobilisierung (GPM) ausrichten, ein internationales Forum, das darauf abzielt, Führungspersönlichkeiten, soziale Organisationen und politische Akteure zu vereinen, um dem Aufstieg der extremen Rechten und der Krise des Multilateralismus entgegenzutreten.

Initiiert von Netzwerken wie der Sozialistischen Internationale und der Partei der Europäischen Sozialisten, wird das Treffen als Versuch angesehen, von der Diagnose zur Aktion überzugehen: «Überzeugungen in Ergebnisse umwandeln», wie in der offiziellen Einladung formuliert.

Ein Programm zur Koordination der globalen Agenda

Der Gipfel findet in der Fira Barcelona über zwei Tage statt, mit mehr als 30 Sessions, Podiumsdiskussionen und Debatten, verteilt in symbolisch benannten Sälen wie Salvador Allende, Angela Davis oder Nelson Mandela.

Der Eröffnungstag umfasst eine zentrale Tagung von frühmorgens, gefolgt von thematischen Diskussionen und Workshops, die sich mit den strategischen Schwerpunkten des globalen Progressismus auseinandersetzen.

Zu den Inhalten des Programms gehören:

  • Verteidigung der Demokratie und des Rechtsstaats
  • Ökologische und digitale Wende mit sozialer Gerechtigkeit
  • Globale wirtschaftliche Governance und Ungleichheit
  • Migrationspolitik mit humanitärem Ansatz
  • Feminismus, Jugend und neue politische Subjektivitäten

Parallel dazu werden spezifische Aktivitäten stattfinden, wie die Debatte über Gender-Gaps in der Generation Z, initiiert von europäischen Think Tanks, die versuchen, das Verhältnis zwischen Jugend, Politik und Feminismus im aktuellen Kontext neu zu denken.

Globale Führungsstile und lateinamerikanische Präsenz

Das Forum wird bedeutsame Persönlichkeiten des internationalen Progressismus begrüßen, darunter Pedro Sánchez, Luiz Inácio Lula da Silva, Gustavo Petro und Cyril Ramaphosa, sowie weitere Führungskräfte, Akademiker und Gewerkschaftsführer.

Von Lateinamerika wird eine der am meisten erwarteten Persönlichkeiten der ehemalige Präsident Chiles, Gabriel Boric, sein, der von seinem ehemaligen Minister und Vertreter der Frente Amplio, Giorgio Jackson, begleitet wird.

Seine Teilnahme ist bemerkenswert, da sie eine neue Generation progressiver Führungspersönlichkeiten repräsentiert, die versucht hat, die Linke durch generationalen, feministischen und konstitutionellen Ansatz zu erneuern, im Kontrast zu früheren politischen Zyklen in der Region.

Die chilenische Präsenz ist Teil einer breiten lateinamerikanischen Delegation, die Gouvernanten, ehemalige Staatsoberhäupter und politische Führer umfasst, was den transkontinentalen Charakter des Treffens verstärkt.

Barcelona als globales politisches Labor

Die Wahl Barcelonas als Veranstaltungsort ist sowohl auf ihre Konsolidierung als internationales Treffpunkt als auch auf eine politische Wette zurückzuführen, Europa als Verbindungspunkt zwischen Lateinamerika, Afrika und anderen umkämpften Regionen zu positionieren.

Pedro Sánchez selbst, Gastgeber des Forums, hat die Notwendigkeit eines koordinierten Ansatzes gegenüber reaktionären Kräften betont und hervorgehoben, dass die aktuellen Herausforderungen – von Krieg bis Ungleichheit – globale und nicht fragmentierte Lösungen erfordern.

Ein neuer progressiver Internationalismus?

Die Globale Progressive Mobilisierung entstand mit dem Anspruch, frühere Erfahrungen der internationalen Koordination der Linken zu übertreffen, die oft auf symbolische Erklärungen beschränkt waren.

Das erklärte Ziel ist der Aufbau einer gemeinsamen politischen Kapazität, die im globalen Maßstab um Macht, Erzählungen und Agenden konkurrieren kann.

In einer von multiplen Krisen geprägten globalen Landschaft, die von einer zunehmenden konservativen Offensive geprägt ist, wird Barcelona für zwei Tage zum Labor, in dem die weltweite Linke versuchen wird, ihre Zukunft neu zu definieren, angesichts eines Gegners, der, wenn er sich nicht klar definiert, immer diffuser wird.

Von El Ciudadano begrüßen wir diesen Raum und fordern eine internationale Solidarisierung der Kämpfe, mit einer klaren politischen Definition gegen den Zionismus oder mit der Feststellung, dass der Zionismus eine Gefahr für die Menschheit und die Demokratie ist. Wir betonen, dass wir in dieser Angelegenheit an der Seite des jüdischen Volkes stehen, das in seiner großen Mehrheit nicht Zionistisch ist und Opfer einer kriegs- und genocidalne Ideologie ist, die uns in einen dritten Weltkrieg führt, der sich verschärfen könnte, wenn er nicht rechtzeitig gestoppt wird.

El Ciudadano

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Abril 11, 2026 • 1 día atrás por: ElCiudadano.cl 47 visitas 1983623

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