El Ciudadano
Originalbeitrag: Más despojo y menos salida a la demanda de tierras indígenas: Quiroz arrincona fondo clave de la CONADI
Im Schreiben des Finanzministeriums an das Ministerium für soziale Entwicklung geht es nicht um zufällige Anpassungen. Auf der Liste der Programme, die als „Außer Betrieb nehmen“ gekennzeichnet sind, befindet sich der Fonds für Indigene Land- und Wasserrechte – Subvention für den Erwerb von Land (Artikel 20, Buchstaben a und b), mit $67.625 Millionen, die 2025 ausgegeben werden.
Einfach gesagt: Jorge Quiroz, Finanzminister unter José Kast, hat eines der sensibelsten Instrumente des Staates zur Intervention in eine der am stärksten belasteten Beziehungen zu indigenen Völkern gefährdet: das Land. Und das ist kein administratives Detail oder eine belanglose Notiz. Es ist ein grundlegendes politisches Signal.
Hier sollte die Situation klarer dargestellt werden, um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen. Es geht nicht darum, dass die Regierung direkt Land enteignet. Das ist ein ganz anderes, nicht weniger ernstes Problem: Wird ein Fonds zur Erwerbung von indigenem Land eingeschränkt, verringert sich die staatliche Antwort auf eine historische Forderung weiter. Ein bedeutet also weniger staatliche Antworten und mehr angesammelte Konflikte.
Einfach gesagt: Die Anpassungen greifen nicht nur in die Finanzierung ein. Sie verringern auch eines der wenigen staatlichen Werkzeuge zur Bewältigung der Schulden in Bezug auf indigene Lande.
Deshalb geht es in dieser Diskussion nicht nur um Budgetüberlegungen. Sie ist auch territorial, politisch und historisch. Denn wenn der Staat eines der wenigen Instrumente zur Beantwortung der Ansprüche auf indigene Lande schwächt, wird nicht nur ein technischer Diskurs eröffnet: Es wird erneut das grundlegende Problem sichtbar.
Der Name des Programms spricht bereits Bände. Hier handelt es sich nicht um eine beliebige bürokratische Einheit, sondern um eine Subvention für den Erwerb von Land, die bei CONADI angesiedelt ist und die im Anhang des Finanzministeriums als entbehrlich eingestuft wird. Wenn ein solches Programm unter „Außer Betrieb nehmen“ gesetzt wird, ist das Signal klar: Der Staat beginnt an einem Ort zurückzutreten, an dem die Schulden nicht beglichen sind.
Einfacher ausgedrückt: Wenn eines der wenigen Instrumente, die es zur Beantwortung der Landforderung gibt, unter Druck gerät, verschwindet das Problem nicht. Das Gegenteil passiert. Das Problem wird größer. Die territorialen Ansprüche bleiben bestehen, jedoch mit weniger öffentlichen Instrumenten, um sie anzugehen. Das verlängert die Enteignung, die dem Konflikt zugrunde liegt. Nicht, weil dieses Schreiben diese Enteignung neu schafft, sondern weil es dazu beiträgt, dass die Lösung real weiter ausbleibt.
In anderen sektoralen Schreiben zeigte sich bereits eine gut erkennbare Logik: Es ging nicht nur um Kürzungen, sondern auch darum, welche Teile des Staates als sekundär betrachtet werden. In diesem Anhang wird diese Logik erneut klar. Im Ministeriumsbild zeigt CONADI 8 Programme in „Außer Betrieb nehmen“ und 2 in „Haushaltsanpassung“. Das ist keine marginale Beobachtung. Es ist eine gezielte Reduzierung einer Institution, die in einem der sensibelsten Bereiche der Staatsverschuldung gegenüber indigenen Völkern operiert.
Deshalb erschöpft das Problem sich nicht in der Zahl von $67.625 Millionen. Die Zahl ist wichtig, aber das Wichtigste ist, wofür sie steht. Dieser Fonds fällt nicht in ein beliebiges Ministerium oder eine beliebige öffentliche Politik. Er fällt in den Kern einer Diskussion, in der der chilenische Staat Jahrzehnte an unerfüllten Versprechen, partiellen Antworten und Konflikten angesammelt hat, die immer wieder aufflammen, wenn die institutionellen Auswege weiter geschwächt werden.

Der Anhang zeigt auch, dass die Logik der Reduzierung nicht auf CONADI beschränkt ist. In der Unterabteilung für Sociale Dienste, zum Beispiel, ist das Lokale Unterstützungs- und Pflege-Netzwerk unter „Haushaltsanpassung“ mit $45.708 Millionen für 2025 aufgeführt. Das bedeutet, dass die Anpassung an mehreren Fronten im sozialen Bereich zuschlägt: sowohl bei indigenem Land als auch bei Pflege.
Doch der Fall von CONADI hat eine besondere politische Tragweite. Wir stehen hier nicht vor einer technischen Diskussion über Effizienz oder einer marginalen Neustrukturierung. Wir stehen vor einer Entscheidung, die den institutionellen Ausweg gegenüber einer historischen Forderung weiter einschränkt. Und wenn das passiert, geschieht nicht die gesellschaftliche Stabilität oder die berühmte „Sicherheit“, die von oben oft beschworen wird. Es geschieht das Gegenteil: mehr Frustration, mehr Stau und mehr Raum für einen weiterhin offenen Konflikt.
Die offizielle Rhetorik stellt solche Dokumente oft als Teil einer Ordnungspolitik dar. Doch in der Praxis zeigen die Anhänge etwas anderes: eine Prioritätenkarte. Und auf dieser Karte erscheint der Fonds für den Erwerb von indigenem Land als etwas Entbehrliches. Das ist das grundlegende Signal. Keine einfache Tabelle, kein weiterer Vermerk, keine harmlose Umstrukturierung. Ein politisches Signal.
Deshalb ist dieses Schreiben wichtig. Denn es schneidet nicht nur Ressourcen: es drängt ein Werkzeug in die Enge, das, trotz aller Einschränkungen, zu den wenigen institutionellen Wegen gehört, um auf die Forderungen nach indigenem Land zu reagieren. Und wenn die Regierung diesen Weg verringert, wächst nicht die Ordnung, sondern die Fortdauer des Problems. Mehr Enteignung und weniger Ausweg.
Im Folgenden das Schreiben und den Anhang des Ministeriums für soziale Entwicklung, in dem der zentrale Fonds der CONADI für den Erwerb von indigenem Land unter „Außer Betrieb nehmen“ markiert wird.
Oficio Ministerium für soziale Entwicklung von lahuanche
La entrada Hacienda Setzt Wichtigen Fonds der CONADI für Indigene Landkäufe Unter Druck: Weniger Unterstützung für Indigenen Anliegen se publicó primero en El Ciudadano.
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