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Inflationsdaten für Juni: Stabiler IPC bei 0,0%, aber Lebensmittelpreise steigen weiter, insbesondere Brot mit 4,5% Zuwachs

El Ciudadano

Originalbeitrag: IPC de junio fue 0,0%, pero la boleta igual duele: alimentos suben y el pan trepa 4,5%


Das Nationale Statistikinstitut (INE) veröffentlichte am Mittwoch sein traditionelles Bulletin für den Verbraucherpreisindex (IPC) für Juni 2026, das auf den ersten Blick Erleichterung verspricht: Die monatliche Veränderung des Gesamtindex betrug 0,0%. Bei genauerer Betrachtung der Warenkörbe zeigt sich jedoch, dass acht der dreizehn Kategorien, die ihn bilden, positive Veränderungen aufwiesen, besonders im Lebensmittelbereich, wo der Brotpreis um 4,5% stieg.

Laut dem Bericht hat der IPC in diesem Jahr bisher 2,8% und in den letzten zwölf Monaten 4,3% zugenommen.

Im Ergebnis für Juni gab es Rückgänge in den Kategorien Transport sowie Bekleidung und Schuhwerk; während Lebensmittel und nicht-alkoholische Getränke Preiserhöhungen verzeichneten.

Die Transportkategorie hatte den größten negativen Einfluss, mit einem monatlichen Rückgang von 1,3%, der 0,181 Prozentpunkte vom Gesamtindex abgezogen hat. Dieser Rückgang wurde insbesondere durch den Preis für Kraftstoffe für persönliche Fahrzeuge verursacht, der um 3,3% fiel, während der Benzinpreis im Juni um 2,5% sank und mit -0,095 Prozentpunkten zum Rückgang beitrug. Der Dieselpreis verzeichnete einen noch ausgeprägteren Rückgang von 8,0%, wobei er im Jahresverlauf um 42,1% gestiegen ist, was die Volatilität dieses Postens verdeutlicht.

Auch der Bereich Bekleidung und Schuhwerk trug zu sinkenden Preisen bei, mit einem monatlichen Rückgang von 6,1% und einem Abzug von 0,148 Punkten, wobei Kinderturnschuhe und Herrenhemden zu den Produkten mit den größten Rückgängen gehörten.

Dennoch wird die Erleichterung, die diese Kategorien bieten, durch die Entwicklung der Kategorie für Lebensmittel und nicht-alkoholische Getränke überschattet, die zum Hauptbelastungsfaktor für die Haushaltsbudgets der Chilenen wurde, mit einem monatlichen Anstieg von 0,8% und einem positiven Einfluss von 0,169 Prozentpunkten.

Dieser Anstieg war in zehn der fünfzehn Unterkategorien spürbar, wobei Brot, Cerealien, Mehl und Teigwaren den stärksten Preisdruck ausübten, mit einer Veränderung von 3,0%, die zum Gesamt-IPC 0,124 Punkte beitrug. Von dieser Kategorie war das Brot das Produkt mit dem größten Anstieg, dessen Preis im Juni um 4,5% anstieg, wodurch es zum Lebensmittel mit dem größten positiven Einfluss des Monats wurde (0,093 Punkte) und einem kumulierten Anstieg von 2,1% im laufenden Jahr.

Zusätzlich zu den Brotpreisen stiegen auch andere Produkte, die das Bild eines immer teureren Grundnahrungsmittels abrunden. Milchprodukte, pflanzliche Getränke und Eier verteuerten sich um 1,1%, was mit 0,030 Punkten beiträgt, während spezielle Käsesorten einen Anstieg von 2,1% verzeichneten.

Preiserhöhungen bei Lebensmitteln: 50 von 81 Produkten stiegen im Preis

Von den 81 Produkten in der Lebensmittelkategorie verzeichneten genau 50 Preiserhöhungen, was ein allgemeines Muster ansteigender Preise widerspiegelt. Weitere Produkte, die bedeutende Preiserhöhungen hatten, sind Weine mit einem monatlichen Anstieg von 3,9% und Lebensmittel, die in Restaurants und Cafés gekauft werden, mit einem Anstieg von 0,6%, die beide direkt das für die Ernährung außerhalb des Hauses bereitgestellte Budget belasten.

Der INE-Bericht zeigt zudem, dass der IPC, wenn man Lebensmittel und Energie ausklammert, eine negative Veränderung von 0,1% aufweist, was darauf hindeutet, dass die Kerninflation stabil bleibt. Dennoch zeichnen der Anstieg bei Lebensmitteln sowie andere Preiserhöhungen in Kategorien wie alkoholischen Getränken und Tabak (0,9%), Wohnraum und Grundversorgung (0,4%) und Freizeit und Kultur (0,8%) ein Bild, in dem die Stabilität des Gesamtindex eher eine Illusion als eine greifbare Realität für die Haushalte darstellt.

In einem Umfeld, in dem Brot, Käse und Wein die Preiserhöhungen anführen, bleibt die Supermarktrechnung schmerzhaft hoch, was bestätigt, dass der IPC von 0,0% nur die eine Seite einer Münze ist, deren andere Seite einen anhaltenden Anstieg der täglichen Verbrauchskosten in den Haushalten zeigt.

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Julio 8, 2026 • 3 horas atrás por: ElCiudadano.cl 22 visitas 2270792

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