El Ciudadano
Originalbeitrag: Johnny Cien Pesos: El clásico de Gustavo Graef Marino regresa a la pantalla grande en Centro Arte Alameda
Der Film Johnny Cien Pesos (1993), das Debüt von Gustavo Graef Marino und eines der emblematischsten Werke des chilenischen Kinos, kehrt im Rahmen der Filmreihe Ópera Prima: Alles beginnt mit dem ersten Film auf die große Leinwand zurück.
Die Asociación de Guionistas y Directores de Chile (ADG) und das Centro Arte Alameda präsentieren eine neue Vorführung dieser Reihe am Freitag, den 31. Juli um 18:45 Uhr, mit dem Regisseur Gustavo Graef Marino, der den Film vorstellen wird. Die Tickets, preiswert zu erwerben, sind verfügbar auf PASSLINE.
Gustavo Graef Marino ist ein chilenischer Regisseur, Drehbuchautor und Produzent. Sein Debütfilm Johnny Cien Pesos markierte einen Wendepunkt im nationalen Kino der 90er Jahre und gilt als einer der ersten chilenischen Filme, der die sozialen Spannungen der postdiktatorischen Zeit aus einer kritischen und realitätsnahen Perspektive darstellt.
Im Laufe seiner Karriere hat er sowohl in Chile als auch im Ausland einen herausragenden Ruf entwickelt, da er Filme, Fernsehsendungen und hochgelobte audiovisuelle Projekte realisiert hat.
1993 veröffentlicht und basierend auf einem realen Vorfall in Santiago, folgt Johnny Cien Pesos der Geschichte von Johnny, einem 17-jährigen, der an einem gescheiterten Überfall auf ein Geldwechselhaus im Zentrum der Hauptstadt beteiligt ist. Was als Raubüberfall beginnt, verwandelt sich schnell in ein langanhaltendes Polizei- und Mediensiege.
Im Innenministerium hat die Nachricht die Wirkung eines Erdbebens: Ein Überfall mit Geiseln beschädigt das Image der Regierung, die dem Land und der Welt beweisen möchten, dass Chile nach 17 Jahren Militärdiktatur gewaltfrei voranschreitet.
Die nationale Alarmbereitschaft steigt. Zum ersten Mal in Chile hat ein Verbrechen 15 Millionen Zeugen. Und der Protagonist der Geschichte ist ein bewaffneter Student. Johnny García wollte im Leben etwas erreichen, und mit 17 Jahren hat er es geschafft. Jetzt ist er ein Verbrecher.
Mit einer intensiven Erzählweise und einer kritischen Sicht auf die chilenische Gesellschaft zu Beginn der 90er Jahre wurde der Film zu einem Referenzpunkt des postdiktatorischen Nationalkinos. Mehr als drei Jahrzehnte nach seiner Veröffentlichung bleibt seine Bedeutung ungebrochen, da er Themen wie soziale Ausgrenzung, die mediale Behandlung von Gewalt und die Widersprüche eines sich im Wandel befindlichen Landes anspricht.
Die Vorführung ist Teil des Zyklus Ópera Prima, einem speziellen Programm für monatliche Vorführungen, das sich der Wiederentdeckung der ersten Filme bedeutender Filmemacher widmet. Diese Reihe soll an den entscheidenden Moment in der Laufbahn jedes Regisseurs erinnern, in dem er zum ersten Mal sein kreatives Universum und die Anliegen definiert, die seine Filmografie prägen werden.

La entrada Johnny Cien Pesos: Gustavo Graef Marinos Kultfilm kehrt auf die Leinwand des Centro Arte Alameda zurück se publicó primero en El Ciudadano.
completa toda los campos para contáctarnos