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Juristenvereinigung warnt vor Bedrohung der richterlichen Unabhängigkeit und erhebt Vorwürfe der politischen Verfolgung gegen Richter Daniel Urrutia

El Ciudadano

Originalbeitrag: Asociación de Juristas alerta amenaza a la independencia judicial y acusa persecución política contra magistrado Daniel Urrutia


JURISTENVEREINIGUNG DENUNTIERT BELÄSTIGUNGSKAMPAGNE GEGEN DEN RICHTER DANIEL URRUTIA UND FORDERT ZUR VERTEIDIGUNG DER RICHTERLICHEN UNABHÄNGIGKEIT AUF

Die Juristenvereinigung für Demokratie (AJD) äußerte ihre tiefe Besorgnis über eine systematische Kampagne zur Diskreditierung, Belästigung und politischen Verfolgung des Richters Daniel Urrutia Laubreaux vom Siebten Ermittlungsgericht in Santiago. Die Organisation sieht hierin eine direkte Bedrohung der richterlichen Unabhängigkeit und des Rechtsstaats.

In einer öffentlichen Erklärung, die am Donnerstag veröffentlicht wurde, erklärte die Organisation, dass die Anfechtungen und Angriffe aus verschiedenen politischen und medialen Bereichen im Rahmen der sogenannten „Lawfare“-Praktiken stattfinden, die als rechtliche, administrative und kommunikative Mechanismen zur Neutralisierung, Einschüchterung oder Bestrafung von Justizakteuren verstanden werden, deren Entscheidungen im Widerspruch zu bestimmten ideologischen Interessen oder Strafagenda stehen.

Die AJD betonte, dass die richterliche Unabhängigkeit kein Privileg der Richter darstellt, sondern eine grundlegende Garantie für alle Bürger und für das demokratische Funktionieren der Institutionen ist. In diesem Kontext warnte sie, dass jeder Versuch, einen Richter auf Grund des Inhalts seiner richterlichen Entscheidungen disziplinarisch zu bestrafen, abzuberufen oder unter Druck zu setzen, einen schweren Angriff auf die externe Autonomie der Justiz darstellt.

Die Vereinigung erinnerte daran, dass das Rechtssystem institutionelle Mechanismen zur Anfechtung richterlicher Entscheidungen vorsieht, insbesondere durch die gesetzlich vorgesehenen Verfahrensmittel. Sie wies jedoch darauf hin, dass politische Druckaktionen, Klagen mit instrumentellen Zielen und öffentliche Drohungen unbegründet Auswirkungen auf die richterliche Tätigkeit haben und die Unparteilichkeit derjenigen gefährden, die Gerechtigkeit verwalten.

Darüber hinaus hob die Juristenvereinigung hervor, dass die bisherigen Leistungen von Richter Daniel Urrutia durch strikte Einhaltung der Verfassung und Anwendung internationaler Menschenrechtsstandards geprägt sind. In diesem Zusammenhang erinnerte sie daran, dass sowohl der Interamerikanische Gerichtshof für Menschenrechte als auch verschiedene Instrumente der Vereinten Nationen Verstärkungen für die Unabhängigkeit und Unabwendbarkeit der Justiz gewährleisten, um Richter vor Abberufung oder institutioneller Belästigung aufgrund des Inhalts ihrer Entscheidungen zu schützen.

Laut der Erklärung bedeutet der Angriff auf einen Richter, der das Gesetz, die Verfassung und internationale Menschenrechtsnormen aus einer garantierenden Perspektive anwendet, eine Erosion der demokratischen Prinzipien, die das Justizsystem stützen.

Die AJD forderte den sofortigen Stopp aller Formen der administrativen, politischen und medialen Verfolgung gegen Daniel Urrutia Laubreaux und wies darauf hin, dass die Fortdauer dieser Aktionen einen besorgniserregenden „abschreckenden Effekt“ auf alle Mitglieder der Justiz hat. Die Organisation ist der Meinung, dass dieses Phänomen die Freiheit der Richter beeinträchtigen kann, nach Recht und den in jedem Fall vorgelegten Beweisen zu entscheiden, ohne Angst vor Vergeltungsmaßnahmen oder öffentlicher Diskreditierungskampagnen zu haben.

Ebenso richtete die Organisation einen direkten Aufruf an den Obersten Gerichtshof, aktiv seine Rolle als Garanten der richterlichen Unabhängigkeit wahrzunehmen. In ihrer Erklärung forderte die höchste Gerichtsbarkeit des Landes eine klare institutionelle Verteidigung gegenüber jeglichen externen Eingriffen von politischen Akteuren oder anderen Staatsorgangen in Angelegenheiten, die zur Funktion der Gerichtsbarkeit gehören.

„Der Oberste Gerichtshof kann keine passive Neutralitätsposition einnehmen, wenn ein Richter wegen der Ausübung seiner Funktionen von externen Angriffen betroffen ist“, erklärte die Vereinigung und betonte die Notwendigkeit, die Gewaltenteilung und die Autonomie der Gerichte zu wahren.

Abschließend wiederholte die Juristenvereinigung ihr Engagement für eine unabhängige, demokratische und menschenrechtskonforme Justiz und bekundete ihre volle Solidarität mit Richter Daniel Urrutia Laubreaux. Sie erklärte ihren Alarmzustand gegenüber jeglichen Handlungen, die seine verfassungsmäßigen Garantien und die notwendigen Bedingungen für die freie und unparteiische Ausübung des Richteramts gefährden könnten.

Die Organisation schloss ihre Erklärung, in dem sie ihr Bekenntnis zur Demokratie, zu einem fairen Verfahren und zur richterlichen Unabhängigkeit als fundamentale Säulen des republikanischen Systems und des Rechtsstaates in Chile bekräftigte.

Erhalten Sie die vollständige Erklärung über den folgenden Link – PDF

Deklaration-Juristenvereinigung-Demokratie-Unterstützung-Richter-Daniel-Urrutia

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Junio 13, 2026 • 1 hora atrás por: ElCiudadano.cl 56 visitas 2199711

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