El Ciudadano
Originalbeitrag: Torres de la gran minería en zonas de antiguos geoglifos de la cultura andina: El caso de Chug-Chug Este-11, Región de Antofagasta

Ein elektrischer Turm des Großbergbaus, der zur CODELCO und ihrer Mine Ministro Hales gehört, wurde neben zwei Geoglyphen installiert, die die Chakana oder Andenkreuz darstellen, eines der heiligsten und beständigsten Symbole der andinen Weltanschauung. Dies wurde von der Fundación Desierto de Atacama durch eine grafische Dokumentation des Standorts Geoglifos Chug-Chug Este-11 in der Region Antofagasta bekannt gegeben.
Die Chakana – seit etwa 4.000 Jahren bekannt – erscheint an diesem Ort in zwei Formen: eine gestufte Chakana und ein einfaches quadratisches Kreuz. Beide Figuren stammen aus den späten Intermediär-Perioden (ca. 1000-1550 n. Chr.), so die Informationen der Stiftung. Direkt daneben wurde die energieerzeugende Infrastruktur des Bergbaus errichtet.
Die Organisation wies darauf hin, dass dieser Fall die „sichtbaren und konkreten Effekte zeigt, wie die extraktivistischen Projekte des Großbergbaus über das jahrtausendealte Erbe gelegt werden“, was zu „einer der größten Bedrohungen für die Geoglyphen“ geworden ist. Der Ort Chug-Chug ist bekannt für seine bedeutende Konzentration an präkolumbianischen Geoglyphen in der trockensten Wüste der Welt.
Die Fundación Desierto de Atacama setzt sich dafür ein, den Konflikt zwischen archäologischem Erbe und dem Voranschreiten der Bergbau-Infrastruktur im Norden Chiles sichtbar zu machen. Die Überlagerung elektrischer Türme über uralte Figuren stellt ihrer Ansicht nach einen Weckruf über die Notwendigkeit dar, die Überreste indigenen Kulturen angesichts des modernen Extraktivismus zu schützen.
Siehe Veröffentlichung der Fundación Desierto de Atacama
La entrada Konflikt zwischen Großbergbau und andiner Kultur: Der Fall Chug-Chug Este-11 in der Region Antofagasta se publicó primero en El Ciudadano.
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