El Ciudadano
Originalbeitrag: Comunidad Palestina pide al Gobierno reconsiderar nombramiento de Gabriel Zaliasnik como embajador de Chile en Israel
Die Palästinensische Gemeinschaft in Chile hat ihren Widerstand gegen die Ernennung von Gabriel Zaliasnik (siehe Foto) als neuen Botschafter Chiles in Israel zum Ausdruck gebracht und fordert die Regierung auf, eine Entscheidung zu überdenken, die ihrer Meinung nach einen besorgniserregenden Wandel in der chilenischen Außenpolitik darstellt.
Die Organisation betonte, dass die Ernennung in einem besonders sensiblen Kontext erfolgt, der durch internationale Vorwürfe gegen die Regierung von Benjamin Netanyahu wegen mutmaßlicher Verstöße gegen das internationale Recht in Gaza und den besetzten palästinensischen Gebieten geprägt ist.
Maurice Khamis Massú, Präsident der Palästinensischen Gemeinschaft in Chile, äußerte, dass die Ernennung die Wahrnehmung der Unabhängigkeit und Autonomie der chilenischen Außenpolitik beeinträchtigen könnte, angesichts der Positionen, die Zaliasnik öffentlich zu Israel geäußert hat.
„Es ist unverständlich, dass während ein bedeutender Teil der internationalen Gemeinschaft diplomatischen Druck auf die wiederholten Verstöße des israelischen Regimes gegen das internationale Recht ausübt, Chile erneut beschließt, seine diplomatische Vertretung in Tel Aviv zu erhöhen“, erklärte Khamis.
Zudem fügte er hinzu, dass die Ernennung „die Unparteilichkeit in Frage stellt, die eine*r Vertreter*in der dauerhaften Interessen des chilenischen Staates charakterisieren sollte“ und warnte, dass die Maßnahme von den Prinzipien abweicht, die die chilenische Außenpolitik historisch geleitet haben.
Die Palästinensische Gemeinschaft hinterfragte auch verschiedene Äußerungen von Zaliasnik in den letzten Jahren zur Palästina-Frage, zum Konflikt zwischen Palästinensern und Israelis sowie zur palästinensischen Gemeinschaft in Chile und stellte fest, dass diese Hintergründe Zweifel an seiner Fähigkeit wecken, die Interessen aller chilenischen Bürger*innen unparteiisch zu vertreten.
Darüber hinaus äußerte die Organisation Besorgnis über mögliche Situationen, die chilenische Staatsbürger*innen betreffen könnten, die familiäre, wirtschaftliche oder humanitäre Verbindungen zu Palästina haben, insbesondere im Hinblick auf eventuelle Einreisebeschränkungen, Beschlagnahmungen von Eigentum oder Verletzungen von Rechten in den besetzten Gebieten.
Abschließend rief die Palästinensische Gemeinschaft in Chile die Exekutive auf, die Ernennung zu überprüfen, und betonte, dass die Außenpolitik des Landes im Einklang mit dem internationalen Recht, dem Schutz der Menschenrechte und den Prinzipien stehen sollte, die die chilenische Diplomatie historisch geleitet haben.
La entrada Palästinensische Gemeinschaft fordert Regierung auf, Ernennung von Gabriel Zaliasnik als Botschafter in Israel zu überdenken se publicó primero en El Ciudadano.
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