Syndikate warnen vor der Privatization der frühkindlichen Bildung durch das Projekt «Sala Cuna für Chile»

El Ciudadano

Originalbeitrag: Sindicatos Integra acusan que proyecto Sala Cuna para Chile privatiza la educación inicial: “No puede convertirse en un bien de mercado”


«Die frühkindliche Bildung darf nicht zu einer Handelsware werden»: Syndikate lehnen das Projekt Sala Cuna für Chile ab

Die nationalen Gewerkschaften der Fundación Integra haben öffentlich gegen das Projekt «Sala Cuna für Chile«, früher bekannt als «Sala Cuna Universal«, protestiert und gewarnt, dass es einen Schritt in Richtung Privatisierung und Kommerzialisierung der frühkindlichen Bildung im Land darstellt.

In einer Mitteilung an die Bildungsgemeinschaft und die Gesetzgeber wiesen die Organisationen darauf hin, dass das Projekt die Beteiligung des Marktes an der frühkindlichen Bildung durch staatliche Finanzierung erleichtern könnte, was einen «vierten Finanzierungsmechanismus zu Lasten der bestehenden staatlichen Systeme» schaffen würde. Sie betonten, dass die Priorität darin liegen sollte, die Ressourcen für die drei bestehenden öffentlichen Einrichtungen zu erhöhen und zu harmonisieren, um eine umfassende und qualitativ hochwertige Bildung sicherzustellen.

«Wir sind der Meinung, dass die frühkindliche Bildung unter der Verwaltung und Verantwortung des Bildungsministeriums verbleiben muss, um ihre Umwandlung in eine Handelsware zu verhindern», erklärten die Gewerkschaften und hoben hervor, dass die frühkindliche Bildung öffentlich, inklusiv und für alle Familien zugänglich sein müsse, ohne Unterschied. In diesem Zusammenhang lehnten sie gesetzgeberische Initiativen ab, die ihrer Meinung nach «den Arbeitsmarkt über das wesentliche Recht auf frühkindliche Bildung stellen».

Die Organisationen warnten außerdem, dass der Vorschlag einen Rückschritt für die öffentliche frühkindliche Bildung in Chile darstellt, die regional für ihre Abdeckungs- und Qualitätsniveaus anerkannt ist. Sie wiesen darauf hin, dass das Projekt zu einer Vertiefung von Prozessen der Segregation führen könnte, die mit öffentlichen Mitteln finanziert werden, und dass es Erfahrungen replizieren könnte, die zuvor im Schulsystem beobachtet wurden.

In dem Schreiben halten die Gewerkschaften fest, dass die Erhöhung der Abdeckung vollständig durch die Stärkung von JUNJI, Fundación Integra, VTF und SLEP erreicht werden kann, Institutionen des öffentlichen Sektors, die die Kinder insgesamt und nicht nur benachteiligte Gruppen betreuen. «Die Stärkung der öffentlichen Institutionen wird eine umfassende Betreuung von Mädchen und Jungen gewährleisten, ohne auf Privatisierung zurückgreifen zu müssen», betonten sie.

Das Schreiben erinnerte auch an die Hintergründe der Verwaltung des ehemaligen Präsidenten Sebastián Piñera, die die Aussetzung des Baus von 500 Kindergärten, die im Haushaltsgesetz vorgesehen waren, erwähnte und Räume für private Träger mit öffentlicher Finanzierung ermöglichte. Die Gewerkschaften sind der Ansicht, dass das derzeit diskutierte Projekt diese Ausrichtung der Delegierung staatlicher Verantwortung wieder aufnimmt.

Als Alternative schlugen die Gewerkschaften vor, das öffentliche Netzwerk der frühkindlichen Bildung durch die Stärkung von INTEGRA, JUNJI, VTF und SLEP zu erweitern und zu verbessern, um eine angemessene Abdeckung und Zugänglichkeit im gesamten Land unter gemeinsamen technischen und pädagogischen Kriterien zu gewährleisten. Sie wiederholten auch die Notwendigkeit, eine öffentliche, inklusive, universelle und qualitativ hochwertige frühkindliche Bildung zu verteidigen.

Abschließend forderten sie Familien, Pädagogen und die Gesellschaft auf, aktiv an der Debatte über die Zukunft der frühkindlichen Bildung in Chile teilzunehmen. «Wir sind der Meinung, dass es durch gemeinsame Arbeit möglich ist, ein wirklich inklusives und qualitativ hochwertiges nationales System zu schaffen, in dem der Staat die Rolle des Garanten dieses Rechts übernimmt», schlossen die Gewerkschaften SINATI, Sindicato Sindidos und Sindicato N°1 der Fundación Integra.

Quelle: Mitteilung der Nationalen Gewerkschaften der Fundación Integra, Santiago, 10. Juli 2026.

Vollständigen Brief im folgenden PDF-Link ansehen

BRIEF AN DIE BILDUNGSGEMEINSCHAFT UND DAS LEGISLATIVE

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Julio 12, 2026 • 2 horas atrás por: ElCiudadano.cl 33 visitas 2281526

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