El Ciudadano
Originalbeitrag: Desde el espacio: Académico de la U. de Chile muestra la huella de los terremotos en Venezuela
Der Wissenschaftler der Universität Chile, Francisco Delgado, teilte ein Interferogramm der von den Erdbeben am 24. Juni betroffenen Zone in Venezuela, erstellt mit Daten der Sentinel-1-Satellitenkonstellation der Europäischen Weltraumorganisation (ESA).
Das Bild zeigt Teile des venezolanischen Bundesstaates Yaracuy und visualisiert Farbverläufe, die die Verschiebungen entlang der Oca-Ancón-Verwerfung darstellen, in der Nähe der Grenze zwischen der Südamerikanischen und der Karibischen Platte.
Das blaue Farbenschema zeigt, dass sich der nördliche Teil der Verwerfung vom Satelliten wegbewegt, während das rote Farbenschema eine Annäherung darstellt. „Alles dies ist kompatibel mit der horizontalen Bewegung einer rechtsläufigen Verwerfung“, erläutert der Professor.
Die schwarzen Linien repräsentieren aktive Bruchlinien und wurden aus der wissenschaftlichen Publikation „Hazardous faults of South America; compilation and overview“ des renommierten Professors Carlos Costa (Universität Nacional de San Luis, Argentinien) entnommen, die 2020 im Journal of South American Earth Sciences veröffentlicht wurde.

Der Wissenschaftler erklärt: „Dieses Bild wurde 45 Minuten nach den beiden Erdbeben aufgenommen. Dies stellt eine nahezu sofortige Antwort dar, die die Nützlichkeit der Satellitentechnologie in den Erdwissenschaften demonstriert.“
„Diese Erdbeben traten an der Grenze zwischen der Südamerikanischen und der Karibischen Platte auf, die als eine Verwerfung bekannten Struktur. Die einzige ähnliche Struktur hier in Chile ist die Magallanes-Fagnano-Verwerfung“, führte der Forscher weiter aus.
Darüber hinaus betonte Professor Francisco Delgado, dass diese Interpretation nicht nur Kenntnisse der strukturellen Geologie, also der Bewegungen der Verwerfungen in diesem Teil des Kontinents, erfordere, sondern auch ein Verständnis der Bewegungsmuster der Satellitenkonstellation (um die Oberflächenschwankungen der Erde zum Blickpunkt des Satelliten zu projizieren, da dieser von Nord nach Süd orbit.)
Das Bild wurde auch durch eine operative Zufälligkeit ermöglicht: Genau in diesen Tagen hat die ESA drei Satelliten im Orbit anstatt der üblichen zwei, was das Intervall zur Bildaufnahme von sechs Tagen auf nur einen verkürzt und somit die Erstellung eines Interferogramms als nahezu sofortige Reaktion auf den Notfall ermöglicht.
La entrada Universität Chile: Wissenschaftler präsentiert Satellitenbilder von Erdbebenfolgen in Venezuela se publicó primero en El Ciudadano.
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